Die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter mit unterschiedlichen Beschwerden und aufgrund verschiedener Ursachen auftreten. Oft sind Fehlbisslagen, bei der Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinanderpassen, Kiefergelenk- und Kaumuskelfehlfunktionen oder Probleme in der Ganzkörperstatik (Blockierungen der Wirbelsäule, dauernde Fehlhaltungen und Dysbalancen) die Faktoren einer CMD.

 

Es treten Muskelverspannungen im Kiefer- und Nackenbereich auf, die vielfältige Beschwerden verursachen können und zunächst gar nicht an die Kaumuskulatur denken lassen; zum Beispiel Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schulter- und Nackenschmerzen, Ohrenschmerzen, Schwindel und Schluckstörungen.

Zunächst startet der Zahnarzt mit einer Schienentherapie, die die Patienten über die Nacht oder 24 Stunden am Tag tragen müssen und die ganz individuell eingestellt wird. Diese sperrt zunächst den alten Biss, während mit der begleitenden Physiotherapie der optimierte Biss eingestellt wird. Die Zusammenarbeit von Zahnärzten und Physiotherapeuten ist entscheidend, um einen CMD-Patienten langfristig zu stabilisieren.